Nachdem ich immer mehr in die Breite aber nicht mehr in die Höhe wuchs, gleichzeitig durch Reduzierung meiner Rotkreuz-Aktivitäten mehr Zeit hatte, habe ich 1995 wieder mit sportlichen Betätigungen angefangen. Da wir fast direkt am Waldrand wohnen, war natürlich Waldlauf am einfachsten. Immerhin war ich froh, als ich meine ausgemessene Strecke von 5,4 km komplett durchlaufen konnte und dies sogar mehrmals die Woche. Am Anfang war es jedenfalls ein großer Kampf (mit mir selbst). Da man sich aber nicht nur einseitig auf Laufen konzentrieren soll, suchte ich weitere Betätigungsfelder. Hier bietet die VHS Eckental schöne Sport-Kurse an, an denen auch meine Frau teilnehmen kann.

Die 5,4 km waren mit der Zeit auch nicht mehr anspruchsvoll genug, sodass ich mir längere Strecken vornahm. Dazu kam, dass wir in der Fa. Datev seit 1983 ein gut eingespieltes Marathonteam haben. 1996 war dann also in Berlin mein Marathon-Début. Ich hätte nie gedacht, dass 42,195 km so lang sind, aber nach etwa einer Woche war auch der Muskelkater weg und die Blasen an den Füßen weitestgehend verheilt. Nun ja, nach inzwischen mehr als 40 Marathons (Liste anzeigen) bzw. noch längeren Strecken haben sich Muskeln und Füße daran gewöhnt und beschweren sich auch hinterher nicht mehr. Die meisten größeren Marathons in Deutschland habe ich übrigens mit der Reisegruppe Ernst Schleicher absolviert. Diese ist sehr preisgünstig und für gute Stimmung vor, während und nach dem Lauf ist immer gesorgt. Auch Gisela fühlt sich als Nicht-Läuferin hier am wohlsten und begleitet mich deshalb gerne zu den Veranstaltungen.

Zum Thema Marathon habe ich 2 interessante Berichte gefunden:
Warum eigentlich 42,195 km?
Richtiges Verhalten vor und während des Marathons

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