Sri Lanka 2026 - 2. Woche| Montag, 30.03.2026 | |
Heute besuchen wir zuerst den Zahntempel in Kandy. Hier soll ein Zahn von Buddha aufbewahrt sein. Er ist das meistverehrte Heiligtum der buddhistischen Singhalesen, gesehen hat ihn allerdings noch niemand. Man muss halt einfach dran glauben, und das tun hier sehr viele. |
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| Dienstag, 31.03.2026 | |
Wir verlassen Kandy und fahren auf schmalen und gewundenen Straßen in die Berge. In dieser Höhe wächst auch der weltbekannte Ceylon-Tee. Wir werden später noch eine Teefabrik besuchen. Aber zuerst ist unser Busfahrer gefordert, große Busse sind hier klar im Nachteil. Den ersten Stop machen wir in einer Teefabrik in den Bergen. Wir haben hier die Möglichkeit, uns die Produktion des Tees anzuschauen, welchen zu probieren (es gibt große Geschmacksunterschiede) und auch welchen zu kaufen. Von der Aussichtsterrasse der Fabrik hat man eine schöne Sicht auf einzelne Teeplantagen. Nach vielen Kurven erreichen wir endlich Nuwara Ellya, mit 1893 m die höchstgelegene Stadt unserer Reise. Hier ist die Luft angenehm und nicht mehr so schwül. Die Einheimischen laufen hier in dicken Pullover herum, bei etwa 20°C haben wir das noch nicht vor. Die Stadt ist "very british". Die Gebäude stammen alle aus dem letzten Jahrhundert und sind massiv gebaut. Ansonsten geht es aber so chaotisch zu wie in jeder Stadt hier im Land. Bemerkenswert ist unser Hotel: Wir haben Zimmer, in denen durchaus mehrere Personen wohnen könnten. Alles ist sehr großzügig gebaut. Aber wir bleiben eh nur eine Nacht. |
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| Mittwoch, 01.04.2026 | |
Nach dem Frühstück fahren wir wieder mit dem Bus über enge und kurvenreiche Straßen weiter nach Nanu Oya. Hier ist ein richtige Touristen-Bahnhof, der aber eigentlich von Einheimischen genutzt wird. Nur eine Fahrt am Tag ist der Zug komplett voll - viele Touristen. Auch wir sind heute mit dabei. Es geht durch die Teeplantagen nach Ella. Diese etwa 25 km zeigen viel von der Gegend. Der Zug hat indischen Standard mit einer Breitspur von 1.676 mm. Eine Unart einzelner Touristen ist, sich in entsprechenden Kurven weit aus den offenen Türen zu lehnen. Das ist zwar sehr gefährlich und verboten, wird aber trotzdem gemacht. Für ein Foto in den sozialen Medien macht manch einer alles. Es gab hierbei schon tödliche Unfälle. Der Zug fährt etwa 60 km/h und hält nur an offiziellen Bahnhöfen an der Strecke. Es ist keine Aussichtsbahn, d.h. anhalten zum Fotografieren gibt es nicht. Man hat halt schöne Einblicke in das Leben auf dem Land. Mit dem Auto wäre dies so nicht möglich. In Ella verlassen wir den Zug wieder. Unser Bus ist inzwischen hier auch angekommen und bringt uns die restlichen 90 km nach Weerawila. Unterwegs machen wir noch eine Pause an einem besonders schönen und großen Wasserfall. Allerdings, mit mehr Wasser wäre er imposanter. Auf den letzten Kilometer merken wir, dass wir wieder in der Tiefebene sind. Es gibt keine Teeplantagen mehr sondern Reisfelder und die Temperatur ist wieder deutlich über 30°C. Aber nach dem abwechlungsreichen Tag sind wir über die Ankunft im Hotel nicht böse. |
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| Donnerstag, 02.04.2026 | |
Heute besuchen wir den Yala Nationalpark im Süden des Landes. Am Eingang müssen wir von unserem Bus in kleinere Geländewagen umsteigen, nun ja, es gibt genug von ihnen. Der Yala Nationalpark beherbergt die weltweit größte Konzentration an Leoparden. Der größte Teil des Naturschutzgebiets ist Parkland, umfasst jedoch auch Dschungel, Strände, Süßwasserseen, Flüsse und Buschland. Neben Leoparden ist der Park auch die Heimat zahlreicher Elefanten, Krokodile, Wildschweine, Wasserbüffel, Grauer Languren und viele weiterer großer Tiere. Alle haben wir jedoch nicht gesehen, aber es war schon toll. Das Wetter ist durchwachsen aber in den überdachten Geländewagen ist uns das ziemlich egal. Anschließend wechseln wir wieder in unseren Bus und fahren nach Galle. Dies ist eine Stadt an der Südwestspitze Sri Lankas, 118 km von Colombo entfernt. Unter den Portugiesen, die eine richtige Stadtbefestigung errichteten, war es der Haupt-Seehafen der Insel. Aber so langsam neigt sich der Tag zu Ende und es ist schon dunkel, als wir unser Strandhotel erreichen. Hier werden wir bis zu unserer Abreise bleiben. |
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| Freitag, 03.04.2026 | |
Nachdem unser großes Ausflugsprogramm beendet ist, werden für heute der Besuch einer Schildkröten-Aufzuchtsstation sowie eine Bootstour in den Mangroven angeboten. So ziemlich alle nehmen die Angebote an und so fahren wir mit dem Bus die wenigen Kilometer bis zur Schildkrötenfarm. Hier erzählt man uns viel über die Schildkröten-Arten auf der Insel. Da die Population auch hier bereits rückläufig ist, tut man nahezu alles um sie zu schützen. So werden frisch geschlüpfte kleine Schildkröten erst in geschützten Auffangbecken aufgepäppelt und erst später ins große Meer entlassen. Das senkt die Sterblichkeitsrate bedeutend. In weiteren Bassins werden auch noch andere teils bedrohte Fische gehalten, wie z. B. Haie, Muränen und Seesterne. Es ist auch genug fachkundiges Personal vorhanden, sodass alle Fragen gut beantwortet werden können. |
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| Samstag, 04.04.2026 | |
Ab jetzt ist wirklich Urlaub. Wir geniesen das warme Wetter, die Poolanlage und das Nichtstun. |
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| Sonntag, 05.04.2026 | |
Der Zimmerboy überrascht uns immer wieder mit seinen Künsten. Hier hat er unser Handtuch zu einem Elefanten verwandelt. |
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