Sri Lanka 2026 - 1. Woche| Mittwoch, 25.03.2026 | |
Es war ein langer Tag, aufstehen um 4 Uhr, eine Stunde später mit dem Taxi nach Brand (gar nicht so einfach, für diese Uhrzeit ein Taxi zu reservieren), Fahrt zum Busunternehmen Kerner nach Brand und von dort weiter über Eschenau, Heroldsberg nach Frankfurt. Zumindest war der Bus sehr komfortabel und mit uns 22 Personen auch nicht voll. Wir liegen gut in der Zeit, Abflug in Frankfurt soll um halb 12 Uhr sein. Ein Glück, dass uns die Reiseveranstalter selbst begleiten. Unterwegs erfahren wir, dass wir nicht alle über Delhi nach Colombo fliegen. Die meisten (Gisela und ich auch) sind auf Sri Lanka Air umgebucht worden. Dieser Flug startet erst um halb 4 Uhr nachmittags, dafür aber nonstop nach Colombo. Somit wären alle zeitgleich am Ziel (hat auch geklappt). Wir sind froh, als wir unser Gepäck abgeben können und gehen dann durch die Pass- und Sicherheits-Checks. Nun haben wir noch ausreichend Zeit, im Duty Free etwas einzukaufen und essen zu gehen. |
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| Donnerstag, 26.03.2026 | |
Morgens Ankunft in Colombo. Die "Delhi-Gruppe" ist schon da und nachdem wir unser Gepäck wieder in Empfang genommen haben, gehen wir gemeinsam zum bereits wartenden Bus. Das Wetter ist trocken, bewölkt bei 35 - 37°C und sehr schwül. Wir werden uns an dieses Wetter gewöhnen müssen, da es sich die nächsten Tage kaum verändern wird. Auf dem Weg nach Anuradhapura besuchen wir noch einen einheimischen Fischmarkt. Er ist klein und nicht für Touristen gemacht. Hier kaufen und verkaufen die lokalen Fischer was sie so in der Nacht gefangen haben. Kühlung ist ein Fremdwort. Der Fisch muss wirklich frisch verarbeitet und am besten auch verspeist werden. Mittagspause machen wir im Pinnavata Elephant Orphanage. Es ist ein Elefanten-Waisenhaus und beherbergt eine der größten Herden von in Gefangenschaft lebenden Tiere. Zweimal am Tag gehen diese durch den Ort zum Baden in den Fluss. Ein Spektakel für Touristen und bei fast 40°C auch von den Elefanten sehr geschätzt. Unser heutiges Ziel ist das Hotel The Lake Forest in Pothenagama, wo wir uns von der langen Reise erfrischen können und das erste gemeinsame Abendessen geniesen. |
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| Freitag, 27.03.2026 | |
Heute besichtigen wir einige Tempel im Kultur-Dreieck Anuradhapura - Polonnaruwa - Kandy. Im Tempel Anuradhapura finden tagsüber immer wieder Prozessionen statt. Bei den wirklich heißen Bodenplatten und dem Verbot, einen Kopfbedeckung oder Schuhe zu tragen, eine Herausforderung. Trotzdem ist dieser Tempel einen Besuch wert. Diese alte Königsstadt war über 1000 Jahre die Hauptstadt des singhalesischen Reichs. Auf über 40 km² befinden sich noch sehr viele weitere Tempel, Klöster und Dagobas. Bekannt sind die Mondsteine. Es sind in der Mitte halbierte Steinplatten, die von Geburt, Tod und Wiedergeburt zeugen. Weiter geht es in ein Dorf, in dem wir sehen, wie ein landesübliches Mittagessen zubereitet wird. Auf elektrischen Strom kann man dabei verzichten, alles wird manuell gemacht. Beim Reis-Dreschen kann ich mich auch selbst einbringen. Am Schluss haben wir alle ein schmackhaftes und nahrhaftes Essen. Die Hausherrin zeigt uns noch, wie Palmblätter so geflochten werden, dass ein mehr oder minder regensicheres Dach oder zumindest ein Sichtschutz entstehen. |
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| Samstag, 28.03.2026 | |
Für heute war der Aufstieg auf den rund 200 m hohen Monolith (Sigiriya-Felsen) geplant. Aber wir hatten ja schon gestern beschlossen, uns diese Tortur nicht anzutun. Das nächste Ziel ist Polonnaruwa. Hier gibt es viele Fundamentreste, die zurzeit renoviert werden. Nach dem Untergang von Anuradhapura etablierten die Könige hier ihre neue Hauptstadt. Die Ausmaße kann man auch heute noch erahnen. Es ist schon sehr weitläufig und seit fast 1000 Jahren wieder außer Betrieb, trotzdem einen Besuch wert. Wieder im Hotel sehen wir noch einen sehr schönen Sonnenuntergang. Abends treffen wir uns alle in der gemütlichen Hotelbar. Wir sind hier unter uns, die einzigen Gäste. |
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| Sonntag, 29.03.2026 | |
Heute fahren wir ins Hochland nach Kandy. Unterwegs besuchen wir zuerst den Höhlentempel (Cave Rock Temple) in Dambulla. Dieser liegt in bzw. auf einem Felsen, der sich 160 m über das Umland erhebt und besteht aus mehreren Höhlen, in denen sich sehr viele Buddha-Statuen befinden. Es geht steil nach oben und später das Ganze auch wieder bergab. Die Höhlen sind sehr weitläufig, die Buddhas habe ich nicht gezählt; es sind viele. Weiter geht es mit dem Bus zum Kräutergarten Royal 100 in Matale. Hier erhalten wir eine ausführliche Führung mit Erklärung der einzelnen Kräuter. Viele davon gibt es auch hier in Deutschland, aber hier sind sie halt original und bei uns häufig nur getrocknet und abgepackt. Nachdem wir nun wissen, für was man diese Kräuter einsetzen kann gibt es auch gleich im angrenzenden Shop die Möglichkeit sie zu kaufen. Anschließend fahren wir weiter nach Matale. Von hier aus starten wir unsere Wanderung auf der wir viele über Flora und Fauna erfahren. Da wir auch eine Kautschuk-Plantage durchqueren sehen wir auch, wie dieser den Bäumen abgetrotzt wird. Das Sammel- und Verarbeitungs-Zentrum hat heute allerdings geschlossen. Wir können nur durch die Fenster schauen. Die Wanderung ist zwar interessant aber auch für einige zu anstrengend. Deshalb wird noch ein Tuktuk-Taxi nachgefordert, sodass wir dann beim Essen wieder komplett sind. Nach dem Essen geht es wieder zum Bus und von dort zu unserem Hotel. |
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